{"id":171,"date":"2021-02-06T13:45:12","date_gmt":"2021-02-06T12:45:12","guid":{"rendered":"http:\/\/horde-der-finsternis.de\/wordpress\/?p=171"},"modified":"2022-06-11T12:27:40","modified_gmt":"2022-06-11T11:27:40","slug":"greifenruecken-und-greifenleere-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/horde-der-finsternis.de\/wordpress\/greifenruecken-und-greifenleere-2\/","title":{"rendered":"Greifenr\u00fccken und Greifenleere -2-"},"content":{"rendered":"\n<p>Nachdem der erste Teil dieser Schrift, erschienen in D\u00e4monenbote 96, Follow 443, den Zeitraum vor dem Zeitalter der Finsternis, das Zeitalter der Finsternis selbst sowie die ersten 33 Jahre nach ebendiesem betrachtete, so geht der zweite Teil auf den chronologisch n\u00e4chsten Zeitraum ein, also die Zeitspanne 33 bis 57 nach der Finsternis, denen das Spiel auf der wiederentdeckten Estlichen Welt seit 1994 bis in die Gegenwart zugrunde liegt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Teil II \u2013 Vom Zerfall des Ersten bis zur Entstehung des Zweiten Greifenbundes<\/h2>\n\n\n\n<p>Diese Schrift behandelt die Geschichte der Regionen namens Greifenr\u00fccken, Greifenleere, Rudravid und Litaria \u2013 allesamt Gebiete im Ydd der Estlichen Welt, in denen das Volk der Homiiden heimisch war und ist. Sie umfasst dabei sowohl geographische, enzyklop\u00e4dische als auch politische Bestandteile und soll dadurch einen allgemeinen \u00dcberblick bieten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der erste Teil endete mit dem Verschwinden des Nebels \u00fcber der Estlichen Welt, welcher das zur Seefahrt talentierte Volk der Homiiden von ebendieser abhielt. Politisch gab es ein Verteidigungsb\u00fcndnis der St\u00e4dte der Homiiden, den so genannten Greifenbund, welchen die St\u00e4dte Ashkalin, Timoris, Naburit, Lenduris, Ruhtron, Meggoddin unter der F\u00fchrung der Herren von Greifenstein bildete.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Von Missionaren und Eroberern<\/h3>\n\n\n\n<p>Noch vor dem Verschwinden des Nebels kamen im Jahre 31 ndF Missionare der G\u00f6ttin Daya in die Greifenleere. Sie schufen eine breite Anh\u00e4ngerschaft dieser Gottheit in den h\u00f6heren, reicheren Schichten im Volk der Homiiden. Sie war f\u00fcr einige Jahre eine Erg\u00e4nzung zum sonst verbreiteten Wolsischen Pantheon. Auch sagt man, dass die Priesterschaft des Greifentempels in diesen Jahren im verborgenen starken Einfluss auf den Ersten Greifenbund aus\u00fcbte, nachdem sie sich von Hondanan zur\u00fcckgezogen hatten, diese aber nach kurzer Zeit Aufgaben und sich anderen Gefilden auf Magira widmeten.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahre 33 ndF wurde der Greifenbund auf eine harte Probe gestellt, denn seine beiden Nachbarn, der L\u00f6we und der Falke, sowie der Stier wollten dieses Gebiet unter ihre Kontrolle bringen \u2013 was ihnen innerhalb der n\u00e4chsten zwei Jahre gelang. Die St\u00e4dte Lenduris, Ashkalin und Greifenstein fielen an Ena Wolsan, die St\u00e4dte Naburit, Timoris und Ruhtron an die Toku. Meggoddin gelangte unter kurzzeitige Kontrolle der Valusier, wurde aber an Ena Wolsan abgetreten. Von nun an lebten die Homiiden in verschiedenen Reichen, mit verschiedenen Herren, Rechtssystemen, Glaubensans\u00e4tzen, sogar Sprachen. Sowohl L\u00f6we als auch Falke r\u00e4umten den Homiiden viele Freiheiten ein, jedoch keine M\u00f6glichkeit die Herrschaft ihres angestammten Gebietes zur\u00fcckzuerlangen. Von diesem Zeitpunkt an begannen die St\u00e4dte der Homiiden zu schrumpfen. Viele junge Menschen wurden in fremde Armeen gepresst und viele, die au\u00dferordentliche Talente hatten, zum Beispiel in der Metallverarbeitung oder der Architektur, verlie\u00dfen ihr Land, um in Ena Wolsan Reichtum und Anerkennung zu finden. Ihnen half, dass die Homiiden ebenfalls Wolsisch sprechen, wenn auch mit einem starken Dialekt. Im Jahre 34 ndF endete die Zeit des Ersten Greifenbundes mit der Eroberung Greifensteins durch Ena Wolsan.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Von Invasoren auf eisigen Platten<\/h3>\n\n\n\n<p>Das n\u00e4chste Kapitel der Geschichte von Greifenr\u00fccken und Greifenleere beginnt im Jahre 36 ndF, als das Eisvolk von Andor mithilfe von aus Eisplatten erstellten Gro\u00dffl\u00f6\u00dfen die K\u00fcste der Greifenleere erreichte. Diese Wesen, und das sie begleitende Dienervolk der Inuamen, kamen aus ihrem eigenen Reich, welches sich angeblich am Sudpol Magiras befinden soll, in die Region. Sie konnten sich schnell, auch aufgrund ihrer milit\u00e4rischen St\u00e4rke, mit dem Falken und L\u00f6wen einigen. So wurden ihnen zuerst die St\u00e4dte Naburit und Timoris \u00fcberlassen, sp\u00e4ter erlangten sie auch Kontrolle \u00fcber Ashkalin und auch f\u00fcr kurze Zeit \u00fcber Greifenstein. Dieses Reich auf dem Gebiet der Homiiden hielt f\u00fcr einige Jahre an, sodass die Andorianer sich an einigen Stellen festsetzten und die sie begleitenden Inuamen sich teilweise mit den Homiiden vermischten. Doch die Herrschaft der Andorianer und der teilweise magisch begabten Adelsschicht dieses Volkes verblasste zunehmest, auch aufgrund ihrer \u00dcberheblichkeit. Schlie\u00dflich wurden sie von den V\u00f6lkern der Alten Welt dort vertrieben. Heute k\u00f6nnen wir noch einige Anzeichen der Andorianer und Inuamen in dieser Region finden, seien es Lehnw\u00f6rter oder einige ihrer architektonischen Werke. Besonders in der Region um Ashkalin im Nor der Leere findet man andorianische Einfl\u00fcsse in Ern\u00e4hrung und Kleidungsweise. Es h\u00e4lt sich hartn\u00e4ckig das Ger\u00fccht, dass sich ein Teil des Adelsgeschlechtes im Dreigipfelgebirge im Nor des Greifenr\u00fcckens befindet und dort im Exil lebt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/horde-der-finsternis.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/grafik-2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"949\" src=\"https:\/\/horde-der-finsternis.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/grafik-2-1024x949.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-172\" srcset=\"https:\/\/horde-der-finsternis.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/grafik-2-1024x949.png 1024w, https:\/\/horde-der-finsternis.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/grafik-2-300x278.png 300w, https:\/\/horde-der-finsternis.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/grafik-2-768x712.png 768w, https:\/\/horde-der-finsternis.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/grafik-2-1536x1424.png 1536w, https:\/\/horde-der-finsternis.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/grafik-2-2048x1899.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Nicht unerw\u00e4hnt soll die kurze Besetzung von Ashkalin durch die Horde der Finsternis unter der F\u00fchrung des D\u00e4monen Rho Un Garr bleiben, der diese Stadt 44 ndF vom L\u00f6wen \u00fcbernahm und f\u00fcr einige Monde hielt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Von Besuchern aus der Alten Welt und dem spitzen Stachel des Skorpions<\/h3>\n\n\n\n<p>Die oben bereits beschriebene Schw\u00e4che des Adels von Andor nutzte besonders den V\u00f6lkern der Alten Welt, die im Jahre 47 ndF die Estliche Welt erreichten, um Krieg gegen Ena Wolsan zu f\u00fchren. Diese V\u00f6lker waren der Rabe, der Drache, die Schlange, Tir Thuatha und das Reich des Feuers. Ihr Erfolg war jedoch \u00fcberschaubar. Sie zogen durch die Greifenleere, wurden jedoch am Greifenr\u00fccken bereits vom L\u00f6wen gestellt und dort sowie zu Wasser geschlagen und wieder vertrieben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Choson erreichten \u2013 ebenfalls von der Alten Welt kommend \u2013 die Region und konnten f\u00fcr kurze Zeit Naburit von den Andorianern halten, werden aber von den S\u00f6ldnern der Cehisar wiederum vertrieben, die \u2013 nachdem sie die letzten Andorianer besiegten \u2013 Ruhe in die Greifenleere bringen. Unter dem Banner des Skorpions stehen f\u00fcr einige Monde Greifenstein, Ashkalin, Naburit, Timoris und Meggoddin. Doch sind die S\u00f6ldner eben S\u00f6ldner und nicht f\u00fcr das Halten oder den Ausbau von St\u00e4dten und Strukturen bekannt. Die St\u00e4dte wurden Ena Wolsan \u00fcberlassen und an der ein oder anderen Stelle kam es zwischen L\u00f6we und Skorpion zu dezentralen Gemetzeln, doch waren sich die F\u00fchrungen beider Kriegsparteien einig, dass die S\u00f6ldner diese Region verlassen werden, zu uns heute unbekannten Konditionen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Von wechselnden Herren und erneutem Mut<\/h3>\n\n\n\n<p>Ena Wolsan hielt 49 ndF Greifenr\u00fccken, Greifenleere und Rudravid. Die Insel Litaria befand sich unter Kontrolle des Falken. Der L\u00f6we wusste jedoch schlau die St\u00e4dte und Gebiete der Greifenleere f\u00fcr seine Diplomatie in den kommenden Jahren zu nutzen. Timoris gelangte wieder unter Kontrolle der Toku und Naburit wurde den Ranabarern 51ndF als St\u00fctzpunkt in der Estlichen Welt angeboten, die diesen 53 ndF an den Ph\u00f6nix abtraten. Dieser wiederum verlie\u00df die Stadt Naburit 55 ndF, weil es dort nicht mit rechten Dingen zuzugehen schien. Truppen der Horde der Finsternis unter der F\u00fchrung der Halbd\u00e4monen Onua, die eigentlich Timoris durch die Verhandlungen von Sch\u00e4deltr\u00e4ger Samsa mit dem San \u00fcbernehmen sollten, fanden die Stadt ungesch\u00fctzt vor und besetzten sie. Im Jahr 56 ndF erobert Samsa zus\u00e4tzlich Ashkalin, welches zwischenzeitlich vom Wali gehalten wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Beginn des Jahres 57 ndF erkl\u00e4rten sich die drei St\u00e4dte Ashkalin, Nabur und Timor (vormals bekannt als Naburit und Timoris), die allesamt unter der Herrschaft der Horde der Finsternis standen, zum zweiten Greifenbund, um zumindest ihr Schicksal wieder in die eigenen H\u00e4nde zu nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie sich dieser Schritt in der Region und f\u00fcr die weiteren Siedlungsgebiete der Homiiden auswirken wird und welches Motiv die Horde der Finsternis dort verfolgt wird die Zukunft zeigen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>GREIFENR\u00dcCKEN UND GREIFENLEERE<\/strong><br>Teil II &#8211; Vom Zerfall des Ersten bis zur Entstehung des Zweiten Greifenbundes<br>J\u00f6rg Meierotte<br>Wiesbaden, September und November 2020<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem der erste Teil dieser Schrift, erschienen in D\u00e4monenbote 96, Follow 443, den Zeitraum vor dem Zeitalter der Finsternis, das Zeitalter der Finsternis selbst sowie die ersten 33 Jahre nach ebendiesem betrachtete, so geht der zweite Teil auf den chronologisch &hellip; <a href=\"https:\/\/horde-der-finsternis.de\/wordpress\/greifenruecken-und-greifenleere-2\/\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[32],"tags":[34,33,35],"class_list":["post-171","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-greifenruecken-und-greifenleere","tag-ashkalin","tag-nabur","tag-timor"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/horde-der-finsternis.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/171","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/horde-der-finsternis.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/horde-der-finsternis.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/horde-der-finsternis.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/horde-der-finsternis.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=171"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/horde-der-finsternis.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/171\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":193,"href":"https:\/\/horde-der-finsternis.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/171\/revisions\/193"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/horde-der-finsternis.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=171"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/horde-der-finsternis.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=171"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/horde-der-finsternis.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=171"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}